2 | Brigitte Ritter | wohlangeordnet

10 Schilder | Aluminium | 10 cm x 23 cm – 10 cm x 31 cm | 10 Orte entlang des Weges

gegenredend

gegenredend
aus „Mnemosyme“
Autobahnübergang Anschlussstelle Frankfurt Eckenheim

wohlangeordnet
aus „Friedensfeier“
Schlossmauer Bad Homburg | Löwengasse

freundlichzögernd
aus „Der Prinzessin Auguste von Homburg. Den 28ten Nov. 1799“
Bad Homburg | Ecke Zeppelinstrasse | Werner-Reimers-Strasse

fernherglänzend
aus „Der Archipelagus“
Bad Homburg | Unterführung an der L3003

herzergoßne
aus „Schwärmerei“
Frankfurt Kalbach | Regenüberlauf | Kätcheslachmulde

verfliegend
aus „An einen Baum“
Flugplatz Bonames | Landebahn

fernangekommen
aus „Der Ister“
S-Bahn Station Frankfurter Berg

stillebildend
aus „Ermunterung. Erste Fassung“
Haus der Chöre | Bertramswiesen

zauberisch
aus „Melodie. An Lyda“
Holzhausenpark

furchtsamgeschäftig
aus „Friedensfeier“
Hauptwache | Hochbeet

Entlang des Hölderlinpfades sind an Brücken, Unterführungen und Mauern Metallschilder angebracht, auf denen jeweils ein einzelnes Wort zu lesen ist. Die Worte sind den Gedichten Hölderlins entnommen. Es sind Wortschöpfungen des Dichters oder Worte aus seiner Zeit, die uns heute zum Teil fremd erscheinen. Isoliert und in einen neuen Kontext gebracht, sollen sie einen neuen Zugang zur Sprache des Dichters ermöglichen. Die Schilder sind daher klar und schnörkellos gestaltet. Ein Verweis auf Friedrich Hölderlin und das jeweilige Gedicht ist am unteren Rand der Schilder zu finden.

Brigitte Ritter

Brigitte Ritter
1978 geboren in Duisburg
1998 - 2004 Designstudium an der FH Münster
2001 Studienjahr am Galway-Mayo Institute of Technology / Department for Art and Design
seit WS 2004 Studium der katholischen Theologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Sommer 2005 Einmonatiges Arbeitsstipendium der Aldegrever-Gesellschaft Münster
seit WS 2005 Studium der Bildenden Kunst an der AfBK der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
seit 2006 Studium in der Klasse Prof. Ansgar Nierhoff